Die geologischen Verhältnisse Landshuts – geprägt vom Isartal und den flankierenden, teils steilen Hängen des tertiären Hügellandes – stellen spezifische Anforderungen an jede Böschungsstabilitätsanalyse. Die oberflächennah anstehenden Schluffe, Sande und Verwitterungstone der Oberen Süßwassermolasse neigen unter Wassereinfluss zu deutlichem Festigkeitsverlust, was die Standsicherheit natürlicher wie künstlicher Böschungen schnell kritisch werden lässt. Eine Böschungsstabilitätsanalyse nach EC 7 muss diese Wechsellagerung präzise abbilden, um realistische Sicherheitsfaktoren zu ermitteln. In Landshut begleiten wir Bauvorhaben an der Bergstraße ebenso wie Stützbauwerke entlang der Isarhangleite mit labor- und feldbasierten Kennwerten, wobei wir bei schwierigen Untergrundverhältnissen auch die Ergebnisse einer Korngrößenanalyse zur Feinschichtbewertung heranziehen.
Die Restscherfestigkeit toniger Molassesedimente liegt oft unter 12° – ein Wert, der konventionelle Böschungswinkel in Landshut von vornherein ausschließt.



