GEOTECHNIK
LANDSHUT
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Elektrische Widerstandsmessung / VES in Landshut: Baugrund schnell und zerstörungsfrei erkunden

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Landshut wächst. Die Stadt an der Isar hat mit ihren gotischen Backsteinbauten und der Burg Trausnitz einen festen Platz im kulturellen Gedächtnis Bayerns, doch der Baugrund unter der malerischen Altstadt ist alles andere als einheitlich. Wer im Stadtteil Achdorf oder nahe der Flutmulde baut, trifft oft auf feinkörnige Auenablagerungen mit stark wechselnden Wassergehalten. Genau hier setzt die Elektrische Widerstandsmessung / VES an: Sie kartiert den Untergrund, ohne eine einzige Bohrung niederzubringen. Für das rund 73.000 Einwohner zählende Landshut mit seinen teils engen innerstädtischen Baulücken ist das ein entscheidender Vorteil. Die Methode liefert in kurzer Zeit ein klares Bild von Schichtgrenzen und möglichen Störzonen, bevor der erste Bagger rollt. Ergänzend zur Geoelektrik setzen wir bei bindigen Böden die Korngrößenanalyse ein, um die Klassifikation nach DIN 18196 exakt festzulegen.

Geoelektrik liefert in Landshut ein Tiefenprofil ohne Bohrloch – sauber, schnell und direkt verwertbar für die Gründungsplanung.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

Zum Einsatz kommt ein 4-Punkt-Messsystem mit einer leistungsstarken Gleichstromquelle, das selbst auf den schmalen Zufahrten entlang der Isar-Hangkante aufgebaut werden kann. Der Generator speist über zwei Stahlelektroden kontrollierten Strom in den Boden, während zwei Potenzialelektroden den Spannungsabfall messen. Durch schrittweises Vergrößern des Elektrodenabstands – in Landshut typischerweise von 1,5 m bis 100 m nach dem Schlumberger-Verfahren – tasten wir den Untergrund immer tiefer ab. Die Auswertung der Messkurven erfolgt mit Inversionssoftware, die den spezifischen Widerstand den Tiefen zuordnet und so ein geoelektrisches Profil erzeugt. In den quartären Kiesterrassen Landshuts lassen sich so verwitterte Zonen oder alte Flussrinnen identifizieren. Bei komplexen Schichtfolgen kombinieren wir die VES mit dem CPT-Versuch, um punktgenaue Drucksondierungen entlang der geoelektrischen Profile zu platzieren.
Elektrische Widerstandsmessung / VES in Landshut: Baugrund schnell und zerstörungsfrei erkunden
Technische Referenz — Landshut

Standortspezifische Faktoren

In Landshut sehen wir bei Altlastverdachtsflächen im Bereich der ehemaligen Industrie entlang der Neuen Regensburger Straße häufig, dass eine reine Rammkernbohrung das Problem nur punktuell erfasst. Die elektrische Widerstandsmessung deckt flächige Kontaminationen auf, weil Schadstofffahnen den spezifischen Widerstand des Grundwasserleiters markant verändern. Ein weiteres typisches Risiko im Landshuter Stadtgebiet sind Hohlräume oder lockere Zonen in den Nagelfluh-Bänken der Oberen Süßwassermolasse, die unter den quartären Deckschichten anstehen. Wer diese Inhomogenitäten nicht kennt, riskiert ungleiche Setzungen bei Flachgründungen. Unser Team gleicht die VES-Daten routinemäßig mit der Aufschlussbohrung ab und erstellt ein konsistentes Baugrundmodell. Gerade bei Hanglagen oberhalb des Isar-Taleinschnitts empfehlen wir, die geoelektrische Erkundung früh in die Planung einzubinden, um den Aufwand für Sicherungsmaßnahmen realistisch abzuschätzen.

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Geltende Normen

DIN EN 1997-2:2010 (Eurocode 7 – Erkundung und Untersuchung des Baugrunds), DIN 4020:2010 (Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke), DIN 18196 (Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke)

Technische Daten

ParameterTypischer Wert
MessverfahrenSchlumberger-Auslage, 4-Punkt-Gleichstromgeoelektrik
Maximale ErkundungstiefeJe nach Auslage bis ca. 50 m unter GOK
Minimale ElektrodenabständeAB/2 ab 1,5 m, MN variabel bis 10 m
Eindringtiefe StromCa. 1/3 bis 1/5 des maximalen AB/2-Abstands
Messdauer pro Sondierung20 bis 45 Minuten, abhängig von Tiefe und Kontaktwiderstand
Normative GrundlageDIN EN 1997-2 (Eurocode 7) und DIN 4020
AuswerteverfahrenIterative Inversion mit Regularisierung (L2-Norm)
DatenausgabeWiderstandsprofil, Schichtenmodell, digitaler Bericht

Gängige Fragen

Was kostet eine VES-Sondierung in Landshut?

Eine einzelne Vertikale Elektrische Sondierung liegt je nach Auslagentiefe und Zugänglichkeit des Messpunktes zwischen €500 und €980. Mehrere Sondierungen entlang einer Achse rechnen wir im Paket günstiger.

Wie tief kann die elektrische Widerstandsmessung in den Landshuter Kiesen messen?

Mit einer maximalen Auslage von AB/2 = 100 m erreichen wir Erkundungstiefen von etwa 30 bis 50 m unter GOK. Das genügt, um die quartären Kiese und den Übergang zur Molasse sicher abzubilden.

Ist die Messung auch bei feuchtem Wetter oder hohem Grundwasserstand möglich?

Ja, die Messung profitiert sogar von guter Bodenfeuchte, da der Kontaktwiderstand sinkt. Bei Hochwasser der Isar weichen wir auf leicht erhöhte Messpunkte aus, die Technik bleibt dieselbe.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Landshut und Umgebung.

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