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Hänge & Wände in Landshut

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Die Kategorie Hänge & Wände umfasst sämtliche geotechnischen Leistungen zur Sicherung von Geländesprüngen, Baugruben und dauerhaften Stützkonstruktionen in Landshut und Umgebung. Sie adressiert die statische und konstruktive Herausforderung, natürliche oder künstliche Böschungen sowie vertikale Geländesprünge dauerhaft standsicher zu machen. In der wachsenden niederbayerischen Bezirkshauptstadt mit ihrer dynamischen Stadtentwicklung, Hangbebauung entlang der Isarhangleite und zahlreichen Infrastrukturprojekten ist diese Disziplin von zentraler Bedeutung. Ohne fundierte ingenieurgeologische Untersuchung und normgerechte Bemessung drohen Setzungen, Risse oder im schlimmsten Fall Böschungsversagen mit erheblichen Sach- und Personenschäden.

Die geologischen Verhältnisse in Landshut sind maßgeblich durch die quartären Ablagerungen des Isartals sowie die tertiären Sedimente des Molassebeckens geprägt. Entlang der Hangleite, die das Isarhochufer vom Stadtzentrum trennt, stehen oft bindige, teils steife Deckschichten über rolligen Kiesen und Sanden an. Diese Wechsellagerungen in Verbindung mit Hangwasserzutritten erfordern eine besonders sorgfältige Analyse der Scherparameter und Porenwasserdruckverhältnisse. Eine Böschungsstabilitätsanalyse nach DIN 4084 ist hier unverzichtbar, um rechnerische Standsicherheitsnachweise für bestehende oder geplante Böschungen zu führen und die erforderlichen Sicherheitsfaktoren gemäß Eurocode 7 nachzuweisen.

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Für sämtliche Arbeiten im Bereich Hänge und Wände gilt in Deutschland ein strenges normatives Regelwerk. Die Bemessung erfolgt nach DIN EN 1997-1 (Eurocode 7) in Verbindung mit dem nationalen Anhang DIN EN 1997-1/NA sowie den ergänzenden Normen der Reihe DIN 1054 für Baugrundsicherheit. Für Verankerungen ist insbesondere DIN EN 1537 (Verpressanker) in Verbindung mit der DIN SPEC 18537 maßgebend. Die Überwachung und Prüfung dieser sicherheitsrelevanten Bauweisen erfolgt in Bayern zudem nach der Technischen Baubestimmungsverordnung (BayTB) und erfordert regelmäßige Kontrollen durch anerkannte Prüfingenieure für Geotechnik.

Das Leistungsspektrum wird typischerweise bei Hangbebauungen an der Isarleite, bei der Errichtung von Tiefgaragen im innerstädtischen Bereich oder beim Ausbau von Verkehrswegen benötigt. Auch die Nachverdichtung auf Hanggrundstücken und der Neubau von Wohnanlagen in exponierten Lagen erfordern eine ingenieurmäßige Planung der Hangsicherung. Dabei kommen je nach Randbedingungen unterschiedliche Systeme zum Einsatz: von bewehrten Steilböschungen über Winkelstützwände bis zu rückverankerten Spundwänden. Die aktive/passive Verankerungsbemessung liefert die Grundlage für wirtschaftliche und standsichere Rückverankerungssysteme, während die Stützwandbemessung die Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit massiver oder aufgelöster Stützkonstruktionen sicherstellt.

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Verfügbare Leistungen

Böschungsstabilitätsanalyse

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Aktive/passive Verankerungsbemessung

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Stützwandbemessung

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Gängige Fragen

Was versteht man unter der Kategorie Hänge & Wände im geotechnischen Kontext?

Die Kategorie umfasst sämtliche Ingenieurleistungen zur Sicherung natürlicher Böschungen und künstlicher Geländesprünge sowie zur Bemessung von Stützkonstruktionen. Dazu gehören Standsicherheitsnachweise, Verankerungskonzepte und die konstruktive Ausbildung von Stützwänden, Spundwänden oder bewehrten Erdkörpern nach den einschlägigen deutschen Normen.

Welche geologischen Besonderheiten sind bei Hangsicherungen in Landshut zu beachten?

In Landshut dominieren die quartären Isartal-Ablagerungen und tertiäre Molassesedimente. Besonders kritisch sind die Wechsellagerungen aus bindigen Deckschichten und rolligen Kiesen entlang der Isarhangleite, oft begleitet von Schicht- und Hangwasser. Diese Bedingungen erfordern detaillierte Baugrundaufschlüsse und eine sorgfältige Ermittlung der bodenmechanischen Kennwerte für realitätsnahe Berechnungen.

Welche Normen sind für die Bemessung von Stützwänden und Böschungen in Deutschland maßgebend?

Maßgebend ist der Eurocode 7 (DIN EN 1997-1) mit nationalem Anhang sowie die DIN 1054 für Baugrundsicherheit. Für Verankerungen gilt DIN EN 1537, ergänzt durch DIN SPEC 18537. Böschungsbruchberechnungen erfolgen nach DIN 4084. In Bayern regelt die Technische Baubestimmungsverordnung (BayTB) die bauaufsichtliche Behandlung dieser Nachweise.

Wann ist eine Böschungsstabilitätsanalyse zwingend erforderlich?

Eine Analyse nach DIN 4084 ist immer dann erforderlich, wenn bestehende Böschungen verändert werden, neue Einschnitte oder Aufschüttungen geplant sind oder Bauwerke im Einflussbereich von Hängen errichtet werden. Auch bei Hangwasserzutritt, Auffüllungen oder wenn die Standsicherheit aufgrund von Erosion oder älteren Rutschungen fraglich erscheint, ist sie unverzichtbarer Bestandteil der Planung.

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Wir betreuen Projekte in Landshut und Umgebung.

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