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LANDSHUT
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Bemessung von Schottersäulen in Landshut: Tragfähigkeit im Isar-Hochufer

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Der Baugrund in Landshut stellt Planer regelmäßig vor Herausforderungen. Die Stadt liegt auf den quartären Schotterterrassen der Isar, doch unterhalb der tragfähigen Kiese folgen oft weiche Auelehme und Seeton-Schichten. Wer hier auf Schottersäulen setzt, braucht eine Bemessung, die den Schichtwechsel exakt abbildet. Das Grundwasser steht im Isartal zudem meist nur 2 bis 4 Meter unter Gelände, was die Scherfestigkeit feinkörniger Böden zusätzlich reduziert. Eine zu konservative Annahme treibt die Kosten, eine zu optimistische gefährdet die Standsicherheit. Unsere Bemessung für Landshut verknüpft die lokale Baugrunderfahrung aus über 150 Projekten im niederbayerischen Tertiärhügelland mit den Nachweisverfahren nach Eurocode 7. Ergänzend zur Säulenbemessung klären wir die tatsächliche Schichtlagerung oft mit einer Sondierung mittels Drucksonde ab, weil nur der Spitzendruck den Feinschichtwechsel zwischen Schluff und Kies wirklich auflöst.

In Landshut entscheidet der Ansatz des lateralen Stützdrucks aus dem Auelehm über die Wirtschaftlichkeit der gesamten Säulengruppe.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

Die quartären Isar-Schotter in Landshut weisen Lagerungsdichten zwischen D = 0,4 und 0,8 auf, die Steifemoduln der weichen Zwischenschichten liegen oft nur bei Es = 3 bis 8 MN/m². Eine wirtschaftliche Schottersäulen-Bemessung muss diese Streuung aushalten. Wir rechnen mit dem Priebe-Verfahren in der Fassung nach DIN 4018, ergänzt um FEM-Simulationen für komplexe Laststellungen. Entscheidend ist der Ansatz des Bettungsmoduls: In Landshut variiert er je nach Auelehm-Mächtigkeit um den Faktor 3. Unsere Bemessung legt den Säulendurchmesser – typisch 0,60 m oder 0,80 m – und den Rasterabstand so fest, dass der Abminderungsfaktor β aus der Gruppenwirkung nicht unter 0,75 fällt. Die Setzungsberechnung erfolgt iterativ über die Steifigkeit des Verbundkörpers aus Kiesstopfsäule und umgebendem Boden und wird gegen die zulässigen Setzungen des Bauwerks nach DIN 4019 gespiegelt.
Bemessung von Schottersäulen in Landshut: Tragfähigkeit im Isar-Hochufer
Technische Referenz — Landshut

Standortspezifische Faktoren

In Landshut sehen wir oft, dass der Baugrund nur bis in den oberen Kies erkundet wird und der Übergang zum liegenden Tertiär unklar bleibt. Liegt unter der Schottersäule noch eine weiche Linse, wandert die Last in die Tiefe durch und die Setzungen kriechen über Monate weiter. Ein zweites Risiko ist der Porenwasserüberdruck beim Einbau: Im gering durchlässigen Auelehm baut sich der Druck nur langsam ab, die Säule findet anfangs kaum seitliche Stützung. Wir begrenzen deshalb die Rüttelenergie in den ersten Metern und legen die Einbaugeschwindigkeit in der Ausführungsplanung verbindlich fest. Ohne begleitende Porenwasserdruck-Messung ist eine Kontrolle nicht möglich. Wer in Landshut auf Schottersäulen setzt, ohne die Konsolidierung des Auelehms rechnerisch nachzuweisen, riskiert Langzeitsetzungen, die erst zwei Jahre nach Bauabnahme sichtbar werden.

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Geltende Normen

DIN EN 1997-1:2014-03 (Eurocode 7: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik), DIN 4018: Berechnung der Sohldruckverteilung unter Flächengründungen, DIN 4019: Setzungsberechnungen, DIN 4094: Baugrund – Felduntersuchungen, DIN EN ISO 14688: Geotechnische Erkundung und Untersuchung

Technische Daten

ParameterTypischer Wert
Säulendurchmesser (üblich)0,60 m / 0,80 m
Rasterabstand (Dreiecksraster)1,40 m – 2,60 m
NachweisverfahrenPriebe-Methode (DIN 4018), FEM
Benötigter Spitzendruck qc (CPT)≥ 0,8 MN/m²
Flächengründung über Säulenlastverteilende Bodenplatte oder Geogitter
Bemessungswassergehalt AuelehmwL = 45–65 %, Ip = 20–35 %
Abminderungsfaktor β min0,75
Grundwasserflurabstand (Isartal)2,0 m – 4,0 m

Gängige Fragen

Welche Bodenkennwerte brauchen Sie für die Bemessung in Landshut?

Mindestens die undränierte Scherfestigkeit cu des Auelehms, den Spitzendruck qc aus CPT-Sondierungen im Kies und die Schichtgrenzen aus Kernbohrungen. Ohne qc-Werte ist keine belastbare Priebe-Berechnung möglich.

Mit welchen Kosten muss ich für die Bemessung rechnen?

Das Honorar für die reine Bemessung liegt je nach Projektgröße und Komplexität zwischen €1.460 und €4.070. Enthalten sind Vorbemessung, Nachweise und Ausführungsplanung.

Können Schottersäulen im Grundwasser eingebaut werden?

Ja, das ist im Isartal der Regelfall. Die Rütteltiefe muss so gewählt werden, dass der Säulenfuß mindestens 0,5 m in den tragfähigen Kies einbindet. Der Grundwasserstand beeinflusst vor allem den Einbauwiderstand und die Verdichtungsenergie.

Wie weisen Sie die Setzungen nach?

Wir berechnen die Setzung des Verbundkörpers aus Säule und Boden iterativ über die Steifigkeitserhöhung nach Priebe und spiegeln die Werte gegen die zulässigen Setzungen nach DIN 4019. Bei komplexer Geometrie ergänzen wir FEM-Modelle.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Landshut und Umgebung.

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