Die niederbayerische Lößlandschaft um Landshut stellt den Erd- und Straßenbau immer wieder vor Herausforderungen, denn die feinkörnigen, teilweise kalkhaltigen Schluffe neigen bei den typischen Sommergewittern zu Ausspülungen und setzen sich im Herbst unter der anhaltenden Feuchtigkeit merklich. Gerade entlang der Isarhänge und in den Gewerbegebieten im Osten der Stadt sehen wir, dass die Verdichtungsleistung ohne eine zuverlässige Felddichtebestimmung kaum reproduzierbar nachzuweisen ist. Unser Labor führt das Sandkegelverfahren nach DIN 18125-2 durch, um den Verdichtungsgrad direkt auf der Baustelle zu ermitteln – ob unter der Bodenplatte eines neuen Wohnhauses in Achdorf oder im Planum der B15-Anschlussstelle. Wer bereits frühzeitig in eine solide Baugrundvorbereitung investiert, spart sich später teure Nacharbeiten bei Setzungen oder Fahrbahnschäden.
Ein Proctordiagramm allein nützt wenig, wenn nicht vor Ort gemessen wird, ob der geforderte Verdichtungsgrad tatsächlich erreicht ist – das Sandkegelverfahren schließt diese Lücke.



