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Korngrößenanalyse (Siebung + Hydrometer) in Landshut – Genauigkeit, die der Isarboden verlangt

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Zwischen der Altstadt und dem Bereich Münchnerau liegen geotechnisch Welten. In Hofberg steht man oft auf verwittertem Tertiär, während man in der Wolfgangsiedlung mit jungen Isarablagerungen rechnen muss. Das sind nicht nur geologische Fußnoten, sondern entscheidende Faktoren für die Tragfähigkeit. Eine präzise Korngrößenanalyse nach DIN EN ISO 17892-4 ist hier die Basis jeder Baugrundbeurteilung. Ob Sieb- oder kombinierte Schlämmanalyse, das Verfahren deckt den gesamten Bereich vom Grobkorn bis zur Tonfraktion ab. Mit der Schürfgrube lassen sich die gestörten Proben für das Labor direkt aus den relevanten Horizonten entnehmen, bevor die Kornverteilung die Einstufung in die Bodengruppe nach DIN 18196 erlaubt.

Die Kornverteilungskurve ist der Fingerabdruck des Bodens. Sie entscheidet über Frostempfindlichkeit, Verdichtbarkeit und Drainagefähigkeit – alles auf einen Blick, wenn man sie zu lesen versteht.

Unsere Leistungsbereiche

Unser Ansatz

In Landshut sehen wir in der Praxis häufig, dass die natürliche Kornabstufung der quartären Kiese von der Isar hervorragende Verdichtungseigenschaften mitbringt, die bindigen Auenlehme dagegen eine ganz andere Baugrunddynamik zeigen. Die Sieblinie verrät uns auf den ersten Blick, ob das Material als Filterschicht taugt oder ein Wasserstauer ist. Für Ton- und Schluffanteile unter 0,063 mm setzen wir die Aräometer-Methode an, die die Feinstkornverteilung präzise auflöst. Der Ungleichförmigkeitsgrad Cu und die Krümmungszahl Cc sind für uns keine grauen Formeln, sondern die Entscheidungsgrundlage, ob ein Boden erosionsstabil ist oder zur Suffosion neigt. In der Baupraxis bedeutet das: Wer hier auf die vollständige Sieb- und Schlämmanalyse verzichtet, riskiert teure Überraschungen beim Aushub. Kombiniert mit den Atterberg-Grenzen ergibt sich ein geschlossenes Bild der bindigen Eigenschaften, das für jeden Erdbau relevant ist.
Korngrößenanalyse (Siebung + Hydrometer) in Landshut – Genauigkeit, die der Isarboden verlangt
Technische Referenz — Landshut

Standortspezifische Faktoren

Ein Neubau in der Nähe der Isarauen, etwa im Bereich der Niedermayerstraße. Die geologische Karte zeigt holozäne Talfüllungen, aber der Bauherr will auf eine genauere Erkundung verzichten und verlässt sich auf alte Erfahrungswerte vom Hofberg. Nach dem Aushub zeigt sich: stark schluffiger Feinsand mit organischen Beimengungen, praktisch nicht tragfähig. Eine einfache Sieblinie hätte den Feinkornanteil von über 40 % sofort aufgedeckt und die Notwendigkeit eines Bodenaustauschs schon in der Planung sichtbar gemacht. Ohne Siebung und Hydrometer bleibt der Baugrund eine Blackbox, und was als Sparmaßnahme gedacht war, endet in Nachträgen und Verzögerungen. Die Korngrößenanalyse ist kein bürokratischer Akt, sondern die technische Grundlage, um die Setzungsempfindlichkeit und das Drainageverhalten korrekt einzuschätzen.

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Geltende Normen

DIN EN ISO 17892-4:2017 – Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Laborversuche an Bodenproben – Teil 4: Bestimmung der Korngrößenverteilung, DIN 18123:2011 – Baugrund, Untersuchung von Bodenproben – Bestimmung der Korngrößenverteilung, DIN 18196 – Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke

Technische Daten

ParameterTypischer Wert
PrüfverfahrenTrockensiebung und Nasssiebung, Aräometerverfahren
KorngrößenbereichTon (<0,002 mm) bis Grobkies (>63 mm)
Normative GrundlageDIN EN ISO 17892-4:2017, DIN 18123
Probenmenge für Siebungca. 500 g bis 5 kg, je nach Größtkorn
Aräometer-TypAräometer nach Casagrande, Sedimentation in Suspension
Bodengruppe nach DIN 18196GE, GW, GI, SE, SW, SI, GU, GT, SU, ST, UL, UA, TL, TA etc.
AuswertungKornsummenkurve, Cu/Cc, Frostklassifikation ZTV E-StB

Gängige Fragen

Wann ist eine kombinierte Sieb- und Schlämmanalyse nötig?

Sobald der Feinkornanteil (<0,063 mm) augenscheinlich über 5–10 % liegt, reicht die reine Siebung nicht mehr aus. Die Aräometer-Analyse wird dann benötigt, um Ton- und Schluffanteile genau zu quantifizieren und den Boden nach DIN 18196 korrekt zu klassifizieren. Bei bindigen Isarlehmen oder verwitterten Tertiärböden, wie sie in Landshut häufig vorkommen, ist das der Regelfall.

Was kostet eine Korngrößenanalyse in Landshut?

Die Kosten liegen je nach Umfang zwischen €100 und €190. Eine reine Siebanalyse liegt am unteren Ende, die kombinierte Analyse mit Aräometerverfahren ist aufwändiger und entsprechend im oberen Bereich angesiedelt. Der genaue Preis hängt von Probenanzahl und Prüfumfang ab.

Wie viel Probenmaterial wird für die Analyse benötigt?

Das hängt vom Größtkorn ab. Für Sande und feine Kiese reichen etwa 500 g, bei Grobkies bis 63 mm werden 5 kg und mehr benötigt. Entscheidend ist, dass die Probe repräsentativ und ungestört in der Korngrößenverteilung ist – also keine Entmischung beim Transport erfahren hat. Wir beraten gern vorab zur Probenahme.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Landshut und Umgebung.

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